21 | Unterstützte Beschäftigung: Was gelingt, was braucht es – Einblicke aus 30 Jahren Erfahrung durch Andrea Seeger
Shownotes
Andrea Seger ist Geschäftsführerin von »Access – Inklusion im Arbeitsleben« mit Standorten in Nürnberg, Erlangen und Bamberg. Sie und ihr Team begleiten seit fast 30 Jahren Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Im 🎧 Gespräch erfährst du:
🕐 Wann der richtige Zeitpunkt ist, sich mit dem Thema Arbeit zu beschäftigen (Spoiler: früher ist nicht immer besser)
💪 Warum die Motivation der Jugendlichen der Schlüssel ist
🤝 Welche Kooperationspartner wirklich wichtig sind – und warum die Agentur für Arbeit die erste Anlaufstelle sein sollte
🎯 Wie Jobcoaching funktioniert – und warum es ohne Druck besser geht
😊 Was Personen mit WBS oft mitbringen, das Arbeitgeber begeistert
📈 Was Betriebe motiviert, Praktikumsplätze und sogar sozialversicherungspflichtige Stellen anzubieten
🛡️ Warum Andrea eine Lanze für die Werkstätten für Menschen mit Behinderung bricht
Andrea ist direkt, ehrlich und voller Herzblut für ihre Arbeit. Ihr Credo: „Am Anfang des Wegs wissen wir in der Regel nicht, wo wir am Ende ankommen.“ Daher versucht Access den Jugendlichen viele Möglichkeiten zu geben, um mehrere berufliche Erfahrungen zu machen. Andrea erzählt von Lisa, die in einer Rehaklinik täglich Patienten begrüßt und Hydrojet-Massagen begleitet – strukturiert, zuverlässig, strahlend. Und von Robin, der im Kindergarten Brötchen schmiert und den Kindern beim Schuhe anziehen hilft. Erfolgsgeschichten, die zeigen: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, passieren manchmal Dinge, an die vorher niemand geglaubt hat. ✨
Kontakt zu Andrea Seger
E-Mail: a.seeger@access-ifd.de
Instagram: https://www.instagram.com/access_inklusion/
Website: https://www.access-inklusion.de
Kontakt zum WBS-Podcast und Prof. Dr. Ingolf Prosetzky
E-Mail: wbs-forschung@hszg.de oder podcast@w-b-s.de
Instagramm:www.instagram.com/ingolf_prosetzky
Transkript anzeigen
00:00:03: Mehr als freundlich.
00:00:06: Der Podcast
00:00:07: zum Williams-Beueren-Syndrom mit Professor Ingolf Prosetzki und spannenden Gästen und interessanten Geschichten zum WBS.
00:00:21: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge, diesmal geht's in den süddeutschen Raum denn meine heutiger Gesprächsgast lebt und arbeitet in Franken und arbeiten.
00:00:32: so gleich das zentrale Stichwort für diese Folge.
00:00:36: Sie ist Geschäftsführerin des Unternehmens Access, Inklusion im Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung.
00:00:42: Ganz herzlich willkommen Andrea Seger!
00:00:45: Hallo Ingolf!
00:00:46: Ja danke dass du dir Zeit genommen hast für unser Gespräch.
00:00:50: wir wollen heute natürlich ein bisschen wird zum Thema Einstieg ins Berufsleben besprechen thematisieren und ich weiß auch das Du Erfahrung schon hattest bei dem Thema der Ja, der Übergänge in Arbeit mit einer Person.
00:01:08: Mit dem Williams-Beuern-Syndrom und hoffe dass wir bald auch darauf zu sprechen können.
00:01:13: bevor wir aber einsteigen das ist immer üblich dass mein Gast einen Geräusch macht was so typisch ist für seinen Arbeitsalltag.
00:01:22: hast du dann Geräusche?
00:01:27: Jippie!
00:01:28: Ja, Jippie.
00:01:29: Weil Jippi steht für.
00:01:30: wenn wir einen Erfolg haben im Sinne von da wird eine Vermittlung draus in den allgemeinen Arbeitsmarkt dann feiern wir Erfolge und dann gibt es eben eine Jippienachricht die auch ans ganze Team geht das was gelungen ist und wir feiern das und feiern dass dann auch mit Obstkörben und ja damit alle sich dran freuen können.
00:01:48: deswegen passt Jippies ganz gut
00:01:51: Ja, dann gehen wir mit Yippie rein in unser Gespräch.
00:01:57: Und ich würde dich anfangen zu fragen wie bist du eigentlich zu dem Thema Teilhabe und von Inklusion im Arbeitsleben gekommen?
00:02:05: Was wird ja ein beruflichen Ecke kommen oder hast du einen Studium eine Ausbildung gemacht in diesem Bereich auch?
00:02:11: Ich komme von verschiedenen Ecken tatsächlich.
00:02:13: Ich bin gelernte Bürokaufrau und Werbefachwirtin Und habe dann studiert, soziale Arbeit.
00:02:19: Ich bin also auch Diplomsozialpädagogin und als ich mich dann beworben hab nach meinem Studium für das Thema, bin ich eben gelandet bei Excess-Inklusion im Arbeitsleben die damals ganz neu sich gegründet haben aus einer Elterninitiative und anderen gemeinnützigen Trägern.
00:02:35: Die Ausschreibung sagte es wird jemanden gesucht mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen Präsentation und Moderation und sozialer Arbeit.
00:02:43: Und dann dachte ich, die Stelle ist mir auf dem Leib geschrieben.
00:02:46: Dann habe ich mich beworben und die Entscheidenden haben das genauso gesehen.
00:02:50: So bin ich hier gelandet.
00:02:52: Vielleicht noch als Hintergrund auch ich komme aus einer Familie, die betroffen ist, weil ich hab drei Geschwister, die selbst eine Behinderung hatten.
00:03:03: Zwar kognitive Behinderungen... Das war mir aber zu den damaligen Zeiten gar nicht so klar, weil Ich sie immer genommen habe wie sie eben sind und auch niemand einen schwerbehinderten Ausweis hatte.
00:03:16: Noch vorab die Frage, du hast jetzt schon gesagt wo du dich beworben hast, vielleicht kannst du noch mal sagen in welcher Stadt- und Region bewegen wir es Franken?
00:03:24: Habe ich schon gesagt!
00:03:25: Ja also wir sind hier jetzt im Lönnberg gerade.
00:03:28: Wir haben aber auch Abteilungen in Erlangen und in Bamberg Und wir sind ein Fachdienst zur beruflichen Inklusion behinderte Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen.
00:03:40: Also zu uns kommen nicht die sehr gut qualifizierten Menschen mit Beeinträchtigungen, sondern die ohne Unterstützung überhaupt keine Chance hätten im allgemeinen Arbeitsmarkt anzukommen.
00:03:51: Und vielleicht auch noch soweit wir sind siebenundfünfzig Mitarbeitende davon haben über zwanzig Prozent selbst eine anerkannte Schwerbehinderung weil uns das wichtig ist dass wir das was wir von Arbeitgebern und wünschen auch selbst vorleben.
00:04:08: Kannst du vielleicht ein paar Sachen sagen zu den Arbeitsbereichen von Excess, also was macht ihr oder wofür seid ihr spezialisiert?
00:04:17: Ja tatsächlich.
00:04:18: Also letztendlich kann man sagen wir sind für das Thema berufliche Orientierung, beruflichen Qualifizierung und natürlich auch Vermittlung in dem allgemeinen Arbeitsmarkt zuständig mit anschließender beruflicher Sicherung.
00:04:30: Das heißt wenn Menschen einen Arbeitsvertrag haben können wir auch dafür sorgen dass die Arbeitsverhältnisse hoffentlich da wie bleiben.
00:04:38: Und das tun wir für die Ziegruppen angefangen von den Schülern und Schülerinnen bis hin, dass zu uns auch Menschen kommen, die vielleicht schon fünfundfünfzig oder sechzig Jahre alt sind und dann nochmal sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wieder eine Stelle finden wollen.
00:04:54: Und von den Formen der Beeinträchtigungen es sind sehr viele kognitiv beeinträgtige Menschen aber auch körperlich beeintrichtigt psychisch beeintragte Menschen Und teilweise auch Sinnesbeeinträchtigte und viele Menschen haben einfach auch multiple Vermittlungshinnisse.
00:05:13: Wie ist es mit den Kooperationspartnern?
00:05:16: Also, wir fangen aus wenn diese Folge einige hören die ein Kind haben was so vielleicht zehn zwölf ist und sich schon mal die ersten Überlegungen machen so Richtung beruflichen Übergang.
00:05:28: da gibt's ja zum Beispiel Agentur für Arbeit, den Integrationsfachdienst.
00:05:33: Kannst du ganz kurz zu diesen Organisationen etwas sagen?
00:05:37: Welche Aufgaben die haben und inwiefern die Bedingungen zusammenarbeitet?
00:05:42: Also vielleicht vorausgeschickt ich glaube wenn Eltern sich mit zwölf dreizehn schon über die berufliche Zukunft ihrer Kinder Gedanken machen es ist ein Ticken zu früh und vielleicht auch ein Zeichen dass dazu viel Druck entstehen könnte.
00:05:52: also da würde ich jetzt erstmal sagen Kind is erst mal kind und Kind sein lassen.
00:05:56: Und ich denke aber das es sinnvoll ist von der Zeitschiene her, also das Jahr bevor die Schulentlassung ansteht.
00:06:04: Und da ist man ja dann in der Regel, je nachdem welche Schularten hat vielleicht etwa vierzehn, fünfzehnt, sechzehn Jahre alt oder auch noch älter, das vorausgeschickt.
00:06:13: Dann zu deiner Frage zu den Kooperationspartnern.
00:06:15: natürlich wenn es um das Thema berufliche Inklusion geht, ist die Agentur für Arbeit nicht wegzudenken und da ist dann auch der geeignete Zeitpunkt mit der Agentur zur Arbeit in Kontakt zu treten.
00:06:25: Die Agentur verarbeitet hat spezielle Rehaberater und Beraterinnen die zuständig sind für den Personenkreis, von dem wir heute sprechen.
00:06:33: Die Integrationsfachdienste sind auch zuständig für diesen Personenkreist.
00:06:38: Es ist geregelt im Gesetz wer das nachlesen will und es ist geregelte im Paragrafen unter zweiundneunzig SGB neun.
00:06:44: Was sind die Aufgaben der Integrationsfachtdiensten?
00:06:47: Da sind auch explizit tatsächlich die Schulabgängerinnen benannt Und je nach Bundesland gibt's da eben auf verschiedene Modelle in den verschiedenen Bundesländern Und ich denke, aber gut ist es wenn man sich dabei der Agentur für Arbeit beraten lässt.
00:07:04: Weil die kennen alle diese Modelle, die kennen auch alle Kooperationspartner und von daher ist das immer so.
00:07:09: die erste Anlaufadresse neben dem engen Austausch mit der Schule natürlich auch.
00:07:16: Die Lehrerinnen kennen ja ihre Schüler und Schülerinnen mit ihren Kompetenzen auch ganz gut.
00:07:22: Ich denke dass es auch sehr wichtig, dass man da in einem engen austausch ist miteinander gemeinsam immer Und auch vertrauensvoll hoffentlich.
00:07:31: Seid ihr kein Integrationsfachdienst, kann man sagen oder doch?
00:07:36: Tatsächlich nicht im Sinne des Gesetzes wie ich es gerade benannt habe, nicht dem Sinne des Paragrafenhundertsweineunzig-SGB IX.
00:07:43: uns zeichnet aus dass wir aus der Betroffenen Szene kommen.
00:07:46: Wir wurden schon nineteenundachtundneunzig gegründet und unsere Gesellschaft sind drei.
00:07:52: Das sind vor allem zwei Elternvereine.
00:07:54: Da ist jetzt auch ganz neu dabei das Thema das Deutsche Down-Syndrom Info-Sender, das vielleicht bei vielen auch sehr bekannt ist.
00:08:01: Da is' auch dabei der Freundeskreis des Wichernhauses
00:08:04: e.V.,
00:08:04: dass es ein Elternverein an der Schule für Körperbehinderte und unser Hauptgesellschaft mit einem Anteil von fünfzig Prozent ist das Zentrum für selbstbestimmtes Leben e.v.
00:08:14: in Erlangen.
00:08:15: Da sind hauptsächlich körperlich behinderte Menschen organisiert Und die wollten damals tatsächlich schon sehr früh den Automatismus durchbrechen nach der Förderschule in die WFBM und haben dann gesagt, wir wollen da einen eigenen Fachdienst gründen.
00:08:33: Ja so sind wir entstanden damals mit sechs Personen.
00:08:36: Ich war von Anfang an dabei und heute sind wir eben siebenundfünfzig Mitarbeitende auf ungefähr einundvierzig Vollzeitekövalenten.
00:08:44: Wow!
00:08:45: Es hat dir sehr groß gewachsen und du hast es ja schon angedeutet.
00:08:49: Das ist ein ganz breites Aufgabenspektrum, was ihr abdeckt.
00:08:55: Ich würde jetzt vor allem nach Fragen nach diesem Übergang von der Schule ins Arbeitsleben.
00:09:06: Wie ist dann da so'n typischer Ablauf?
00:09:10: Ab wann melden sich da Familien bei euch oder geht ihr schon automatisch in Schulen?
00:09:15: Kannst du da vielleicht etwas zu sagen?
00:09:18: Ja, wir haben dadurch dass wir halt viele Modellprojekte auch schon seit achtundneunzig am Start hatten.
00:09:24: Haben wir uns sehr stark mit den Förderschulen, mit dem Förderschwirr von Geistige Entwicklung vernetzt hier bei uns in der Region und das sind wir auch sehr bekannt natürlich.
00:09:32: Da haben wir auch Pionierarbeit geleistet bei uns hier in der Regionen.
00:09:37: Wie gesagt, wir fangen eigentlich an so in der elften Klasse.
00:09:42: Wenn wir jetzt von Berufsschulstufe sprechen das ist in Bayern.
00:09:46: Das sind die letzten drei Schulbesuchsjahre es geht bis zur zwölften Klasse und dann fangen wir eben schon an in der Elftenklasse mit den Menschen zu arbeiten mit den Schülern und Schülerinnen.
00:09:57: Die werden von den Lehrkräften vorgeschlagen.
00:10:00: da nehmen aber oft Eltern auch Einfluss drauf und wünschen sich halt auch eine Teilnahme dass die teilnehmen.
00:10:09: und wahrscheinlich fragst du mich jetzt gleich, wann macht es denn eigentlich Sinn?
00:10:12: Es macht dann Sinn wenn das auch der Wunsch der Person ist natürlich.
00:10:15: Wir erleben manchmal schon, dass es ein großer Wunsche ist von Eltern, dass aber die Jugendlichen diesen Wunsch vielleicht gar nicht teilen oder gar nicht nachvollziehen können.
00:10:25: Und es ist schon wichtig, dass natürlich die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert sind weil es steht und fällt mit der Motivation diese an den Tag liegen.
00:10:33: Ja, dann fangen wir an mit den Schülern und Schülerinnen zu besprechen was ihr Wunsch ist natürlich.
00:10:39: Was sie sich vorstellen können in der Zukunft.
00:10:41: Was Sie gerne mal ausprobieren wollen für ein Praktikum.
00:10:44: Dann suchen dann mehrwöchliche Praktikaer mit den Betrieben.
00:10:48: die Betriebe sind natürlich ein großer Kooperationspartner von uns.
00:10:52: ohne die läuft gar nichts Und dann dürfen die Schüler und SchülerInnen in der elften Klasse schon ja mehrwölchige und teilweise auch verschiedene Praktikern machen und unser Personal organisiert es alles, ist da die Schnittstelle.
00:11:07: Und geht auch die ersten Tage mit in den Betrieb um ein sogenanntes Jobcoaching zu leisten damit niemand überfordert ist, damit weder Arbeitgeber noch Teilnehmerinnen das Gefühl haben allein gelassen zu werden mit der Aufgabe um so einen Beitrag zu leisten dass dann eine gute Struktur entsteht, dass Ansprechpartner da sind Und dass vor allem die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit bekommen, sich in ihren Kompetenzen zu spüren.
00:11:36: Weil was schon wichtig ist natürlich das gewisse Verständigungsprozesse da schon sein müssen.
00:11:42: Denn wenn jetzt diese Begleitung am Arbeitsplatz blieb findet bei uns in der Regel die ersten zwei Tage den ganzen Tag statt und dann müssen sowohl Teilnehmerinnen als auch betrieblichen Ansprechpartner soweit in der Lage sein, das untereinander zu regeln.
00:12:01: Dann schon noch mit wöchentlichen Besuchen im Betrieb und zu gucken, läuft es noch gut?
00:12:06: Wo können wir unterstützen?
00:12:08: Ja, wenn das eben zur Zufriedenheit ist von allen Beteiligten dann wird eben geklärt ob dann in der zwölften Klasse schon noch mehr betriebliche Anteile stattfinden können.
00:12:20: Dann gehen die Schülerinnen und Schüler das gesamte Jahr, das ganze Schuljahr drei Tage in den Betrieb einen Tag in die Schule und einen Tag zu uns, zu einem sogenannten Projekttag.
00:12:31: Und dann wiederum steht ja der Schulentlassung vor der Tür.
00:12:36: Dann wird so im April ungefähr finden Berufsschulwegeplanungen statt mit allem Beteiligten.
00:12:44: Das sind dann die Lehrkräfte, die Schüler, das soziale Umfeld und wir – die Agentur für Arbeit.
00:12:50: Und nach der Schule wird weitergemacht mit dieser Maßnahme, die nennt sich bei uns Schul-UB, Schul für unterstützte Beschäftigung.
00:13:00: Und das Ziel, das dann verfolgt wird ist tatsächlich sicherlich die Beschäftigkeit in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes.
00:13:07: Das mal so ganz knapp da könnte man zu einem viel noch ausführen aber wir haben ja auch nicht einen Tag lang Zeit.
00:13:16: Richtig!
00:13:18: Jetzt sind schon zwei Stichworte gefallen.
00:13:20: du hattest gleich am Anfang gesagt dass da vielleicht zuviel Druck In Kesselwehr, wenn man sich damit schon zu früh stressen kind soll Kind bleiben.
00:13:30: Kannst du da vielleicht noch mal ein bisschen einordnen?
00:13:32: was meinst Du damit?
00:13:34: Erlebst Du das sehr viel Druck aufgebaut wird und wenn ja von wem?
00:13:39: und was ist da deine Erfahrung?
00:13:42: Also ich habe so einen schönen Spruch der mir immer wieder hilft im Leben und er heißt Wenn man am Gras zieht wächst auch nicht schneller.
00:13:50: Und ich denke einfach dass es für diesen beruflichen Inklusionsprozess auch gilt auch gerade für diesen Personenkreis, der eben von den Kompetenzen nicht so gleichberechtigt ausgestattet ist wie Regelschüler und Regelsschülerinnen oder Menschen die höhere Bildungsabschlüsse haben.
00:14:08: Weil wir arbeiten ja hier mit einem Personenkreist, der erstmal auch keinen Schulabschluß hat, der vielleicht auch im Laufe seines Lebens immer wieder auch mit den Defiziten konfrontiert war Das oft auch an Thema ist, sich vielleicht nicht selbst wirksam zu fühlen.
00:14:23: Und mein Credo ist immer lasst uns gut hinschauen und lasst die Rahmenbedingungen so gestalten dass sie förderlich sind.
00:14:30: Und förderliche heißt immer auch möglichst wenig Druck am Anfang natürlich schon auch was verlangen.
00:14:35: Da gehört natürlich Pünktlichkeit dazu und da gehört dazu höfliche Umgangsformen zu haben und da gehört natürlich auch dazu sich etwas sagen zu lassen.
00:14:44: das muss schon ausgeprägt sein aber eben darauf achten, dass es nicht zur Überforderung kommt.
00:14:51: Und weil du das ansprichst ... Wir haben ja hier auch einen Podcast, der sich an Eltern wendet.
00:14:58: Wir haben unterschiedlichste Eltern natürlich!
00:15:00: Wir haben auch unterschiedlichsten Schüler und Schülerninnen.
00:15:03: die Welt ist bunt.
00:15:04: Und wir haben natürlich auch ein Spektrum an Elternschaften von Eltern, die selbst überfordert sind mit ihrem eigenen Leben und kaum Unterstützung geben können im Kind.
00:15:14: Und wir haben natürlich auch Eltern, die das sich zur zentralen Aufgabe gemacht haben ihr Kind zu fördern.
00:15:19: Lebenslang schon.
00:15:20: und da auf großartige Experten und Expertinnen sind viel Wissen, die aber manchmal auch einen sehr großen Druck ausüben, dass das jetzt alles gelungen ergelingen muss.
00:15:32: Manchmal wird dabei auch vergessen, dass es ja auch darum geht, dass dieses Kind gut geht.
00:15:38: Das ist für mir so ein großes Anliegen in den Fokus immer auf den Jugendlichen, die Jugendliche legen.
00:15:45: und geht es dieser Person gut?
00:15:47: Und wo liegen die Entwicklungspotenziale und wie können wir sie fördern.
00:15:51: Das können wir fördern indem wir da mit sehr viel Vertrauen arbeiten, mit sehr viele Arbeit auf Augenhöhe ist bei uns zum Beispiel schon sprachlich so dass wir uns auch duzen mit unseren Tiny-Menten also gegenseitiges duzen.
00:16:05: das ist kein Verlust an Autorität und Klarheit sondern das zeigt einfach nochmal Wir sind hier ja ein Team und wir arbeiten als Team.
00:16:14: Und du hast einen Ziel, und wir begleiten dich dabei.
00:16:17: Und wir gestalten auch die Praktiker vom Stundenumfang so dass sie passend sind zu den Fähigkeiten der Personen.
00:16:24: Also das kann auch mal sein, dass im Praktikum nur vier Stunden am Tag ist.
00:16:28: Kann auch sagen, dass es sechs Stunden ist.
00:16:30: Wir gehen aber in der Regel nicht über die sechs Stunden hinaus weil wir sagen, das ist so anstrengend acht Stunden am Tage in Vollzeit Irgendwo anzukommen, da ist man ja eigentlich schon geschafft von der Anstrengung überhaupt dort zu sein.
00:16:44: Oft ist es noch verbunden mit wegen dem Umgang von öffentlichen Verkehrsmitteln.
00:16:50: also von daher da wirklich gut auf die Personen individuell immer hinzuschauen so dass sie in ihrer Komfort- und Entwicklungszone bleiben können Und das wünsche ich mir von allen Beteiligten damit zu gehen.
00:17:03: Mir ein großes Anliegen weil ich einfach auch die Erfahrung habe nur so kann's gut funktionieren.
00:17:10: Danke und du hattest vorhin schon angesprochen, das Thema Motivation.
00:17:14: Das spielt ja da ganz doll mit rein von dem, was du gesagt hast?
00:17:20: Wie sind da deine Erfahrungen und was kannst du mindestens im Umfeld machen wenn es dann manchmal vielleicht Übermotivation gibt oder vielleicht wenig Motivations?
00:17:32: Wie schadst du das ein?
00:17:34: Na ja die Frage ist ja immer zu stellen also Nach der Motivation erst mal.
00:17:39: Also was motiviert jemand überhaupt, sich einzulassen und betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes zu arbeiten?
00:17:45: Das ist ja für jeden Schüler und für jede Spielerin eine große Entwicklungsaufgabe von der Schule in Arbeit zu gehen.
00:17:52: also da stecken ganz viele Anforderungen dahinter geschriebene und ungeschriebene Gesetze und das Minimum ist natürlich dass ich in irgendeiner Form sagen kann formulieren kann auch als Schülerin warum will ich im Allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten?
00:18:08: Und das kann ja alles sein.
00:18:09: Das kann sein, weil ich will genauso wie alle anderen sein bis dahin nicht mein eigenes Geld verdienen bis dahinten.
00:18:16: Ich will wichtig sein.
00:18:17: Ich will wertvoll sein.
00:18:18: Was sinnvoll ist tun also ganz unterschiedlich.
00:18:21: aber es braucht auf jeden Fall einen Antreiber in der Person damit man das Aufsicht nimmt jeden Morgen aufzustehen sich auf den Weg zu machen In dem Betrieb zu gehen dort vor Ort eben auch eine bestmögliche Leistung abzuliefern, natürlich anfänglich erst mal niedrigschwellig mit kleinen Aufgaben und dann immer mehr Übernahme von Aufgaben.
00:18:43: Das passiert aber nicht in dem Eltern vielleicht sagen jetzt sei doch mal motiviert oder dass wir sagen jetzt Sei doch mal Motiviert.
00:18:49: also das ist wirklich eine Riesenaufgabe und ich finde auch das zu der Aufgabe auch ein Bewusstsein gehört auch für uns als Fachkräfte.
00:19:02: Der Berufswahlprozess für diese Personengruppe ist kein einfacher Weg, sondern das ist ein Weg wo es permanent der Gestaltung bedarf.
00:19:10: Wir als Fachkräfte müssen permanent gestalterisch und kreativ unterwegs sein weil wir die Rahmenbedingungen, die normalerweise gelten für Auszubildende kann unser Personenkreis nicht erfüllen hinsichtlich der kognitiven Anforderungen oft auch nicht hinsichtlich der körperlichen Anforderung erfordert und von daher müssen wir permanent auch mit dem Betrieb arbeiten.
00:19:36: Wie können wir im Betrieb die Rahmenbedingungen so verändern, abspecken, dass sie zu den Fähigkeiten der Person passen?
00:19:44: Also es ist jedes Mal ein kreatives Annähern und eine Einzelfallgeschichte.
00:19:52: Einmal hat ein Seminarteilnehmer zu mir gesagt das sind ja alles Ringeltauben-Geschichten, die du da erzählst ich kann dir vorher keine Ringel tauben.
00:20:00: Er hat es mir dann erklärt und ich habe gesagt, ja so ist es.
00:20:03: Es ist ganz viel Arbeit!
00:20:05: Denn wenn das nicht so wäre, dann bräuchts uns auch nicht.
00:20:09: Dann bräucht er keine individuellen Lösungen.
00:20:11: Dann wäre alles easy aber... Ich würde mal wirklich sagen einfach ist in dem Prozess erstmal so gut wie gar nichts.
00:20:19: Aber es ist
00:20:19: trotzdem gelingt.
00:20:21: Und was macht denn aus?
00:20:22: Die Arbeit mit Ringeltauben also wenn du das Bild schon benutzt?
00:20:27: Ja ich finde da macht's einfach aus dass wir dass wir sehr achtsam sind für die Person, aber auch für den Betrieb.
00:20:33: Dass wir uns bewusst sind, dass wir uns an den Fähigkeiten und Stärken orientieren, also das wir sehr ressourcenorientiert arbeiten und es nicht lange mit den Defiziten aufhalten sondern mit den Fährigkeiten und stärken.
00:20:45: Das wir mehr parteilich natürlich arbeiten als im Hinblick auf die Person um dies geht Aber auch in dem Blick auf den Betrieb und die Anforderungen die ein Betrieb so hat.
00:20:54: Und wo gibt's da überhaupt Spielräume was zu verändern?
00:20:58: Dann geht es immer darum, dass unsere Arbeit auch so gestaltet ist.
00:21:01: Dass sie akzeptiert wird von allen Beteiligten.
00:21:03: also ich kann die Unterstützung bis nur dann hilfreich wenn Sie auch akzeptieren wird von den jeweiligen Akteuren.
00:21:09: Dann ist es auch wichtig das wir immer individuell angemessen unsere Unterstützung anbieten.
00:21:14: der eine braucht mehr und die andere braucht weniger.
00:21:17: Das gilt auch wieder speziell für die Personen mit denen wir arbeiten.
00:21:21: Es gilt aber genauso für die Menschen in den Betrieben mit denen Wir arbeiten.
00:21:25: Und ganz wichtig ist natürlich, dass wir uns keine Illusionen hingeben.
00:21:29: Wir müssen auch gucken, dass eine Verselbstständigung passiert also das die Person durch das Coaching, durch diesen Prozess der Begleitung schon während der Schulzeit und auch danach soweit befähigt wird, dass sie selbständig Aufgaben übernehmen kann, die den Betrieb entlasten weil der Betrieb muss ja schlussendlich auch was dafür bezahlen für eine Arbeitsleistung da kannst du doch auch Zuschüsse geben klar.
00:21:54: Aber unterm Strich muss es für den Betrieb auch was sein, wo er nicht drauf zahlt.
00:21:58: Das kann man ganz offen auch so sagen und das müssen wir als Fachkräfte auch im Blick haben.
00:22:02: Denn aus lauter sozialer Verantwortung sind die allerwenigsten Betriebe da ein paar an der Hand.
00:22:11: Da frage ich mich aber tatsächlich auch manchmal ob das so sinnvoll ist weil wenn eine Person vielleicht nicht so sinnvol eingesetzt ist sondern vielleicht, dass auch mehr eine gut will Aktion ist.
00:22:24: Dann ist das für das Selbstwertgefühl auf Dauer nicht das Beste.
00:22:27: Das ist so meine Erfahrung aber es sind auch nur Einzelfälle.
00:22:30: also bei den allermeisten trifft es zu was ich gesagt habe.
00:22:33: Also da muss ne Verselbstständigung soweit stattfinden Dass die Vorgesetzten und Anleitungspersonen sich darauf verlassen können, dass eine Person die Aufgaben die eben bekannt sind, die eingeübt sind, dass sie auch funktionieren ohne dass jemand nochmal nacharbeiten muss oder permanent drauf schauen kann, das können Betriebe in der Regel nicht leisten.
00:22:55: Wo wir jetzt gerade ein Thema Motive nochmal sind und Motivationen, was motiviert dann eigentlich so ein Unternehmen?
00:23:02: Dass sie A die Praktika zu verfügen stellen oder B ja sogar diese Zahlversicherungspflichtige Beschäftigungen Aussicht stellen.
00:23:12: Also da gehört natürlich dazu dass wir als Fachkräfte erstmal totale Fans unserer Arbeit sein müssen.
00:23:17: Wenn wir von unserer Arbeit überzeugt sind, dann können wir auch andere davon überzeugen.
00:23:21: Und das ist jetzt nicht so, dass wir hier eine Schublade aufmachen und wir haben da hunderttausend Adressen drin.
00:23:26: Und alle sagen ja kommt vorbei.
00:23:29: So ist es nicht!
00:23:30: Wir nehmen jeden Tag den Telefonhörer in die Hand und schließen auch neue Betriebe auf.
00:23:37: Klar haben wir mittlerweile auch eine große Datenbank mit über fifteen Hundert Kooperationspartnern in der Region von betrieblicher Seite aus.
00:23:45: aber das heißt ja nicht immer, dass das sofort funktioniert.
00:23:49: was die Betriebe motiviert, aus meiner Erfahrung ist.
00:23:52: Vor allem unser Jobcoaching also diese enge Begleitung, die wir da anbieten dass wir immer zur Verfügung stehen mit unserem Know-how Dass es Langzeitpraktiker sind das man sich da gut kennenlernen kann und gut was ausprobieren kann Das ist auf jeden Fall auch etwas was die betriebe dann motiviert wenn sie dann merken Aha!
00:24:13: Da ist ja wirklich eine Entlastung für meine Fachkräfte den Fachspezifischer in Aufgaben mehr widmen und unsere Teilnehmer übernehmen mehr die Routineaufgaben, das motiviert Arbeitgebende auch.
00:24:28: Dann denke ich wenn es zu einer Anstellung und was sie auch motiviert ist und die guten Erfahrungen mit uns weil tatsächlich ist es mittlerweile schon so dass kaum eine Woche vergeht ohne nicht einen Betrieb bei uns anruft und sagt habt ihr mal wieder jemanden für uns?
00:24:41: Wir hätten da gerade die Möglichkeit wieder ein Praktikum zu machen vielleicht sogar mit der Anstellungsmöglichkeit.
00:24:48: Und wenn es dann Richtung Anstellung geht, ist natürlich auch ganz wesentlich wichtig dass wir uns auskennen im Reha-System die Zuständigkeiten und die Möglichkeiten kennen.
00:24:59: Und das da natürlich auch Anpräge auf Lohnkostenzuschüsse und Unterstützung am Arbeitsplatz geleistet werden kann von den entsprechenden Ämtern.
00:25:08: Da haben wir so eine Adlotsenfunktion.
00:25:11: Wir sind da Brückenbauer und nehmen da auch dem Betrieben möglichst viel Bürokratie ab.
00:25:18: Die wesentlichen Punkte und der Hauptpunkt ist natürlich, dass die Person auch zum Unternehmen passen muss.
00:25:22: Dass sie gezeigt hat, sie ist motiviert, sie macht damit, sie gibt ihr Bestes... ...und macht da einen guten Job.
00:25:29: Passt ins Team!
00:25:30: Und was sind so typische Berufsfelder?
00:25:33: Und Betriebe wo ihr Jugendlichen hinvermittelt?
00:25:37: Also erstmal geht es ja darum, was wünschen sich die Jugendlichen?
00:25:40: und dann gucken wir das sehr gezielt Und ich sage dann auch immer dazu, keine Branche ist vor uns sicher grundsätzlich.
00:25:47: Aber wo wir so am meisten Vermittlungen tatsächlich haben, kann ich so sagen das ist tatsächlich der Bereich Kindergarten, Küche, Hauswirtschaft, Verkaufshilfen also so Regalpflege in Supermärkten zum Beispiel aber auch Lager und Produktion, Hausmeisterhelfe, da haben wir auch viel... teilweise auch, aber das nur ausnahmsweise bei dem Personenkreis Büro.
00:26:15: Da braucht man dann schon eine bessere Kenntnis in der Regel von Kulturtechniken.
00:26:21: mit Schulabschluss ist es eher schwieriger.
00:26:23: da geht's dann eher im Bereich Büro.
00:26:26: versuchen wir immer so innerbetriebliche Helferinnen-Jobs zu finden.
00:26:30: da gehts dann eher um Bodengänge oder mal Toilettencheck oder Teekochen und Einkaufen für die Firma wenn es möglich ist, also solche Geschichten.
00:26:42: Aber wie gesagt ansonsten sehr breit, da ist vieles möglich.
00:26:46: Da gab's auch schon wunderbare Geschichten an die vorher keiner geglaubt hat und die sind dann entstanden.
00:26:51: über das Ton Und ganz ehrlich, da bin ich auch ein Fan davon Wenn du mich nach Erfolgsfaktoren fragst Wir haben jetzt schon ein bisschen über wenig Druck aufgesprochen.
00:27:00: Das gehört für mich auch dazu Dass wir am Anfang des Wegs in der Regel nicht wissen wo wir am Ende ankommen Und dass wir einfach den Weg auch nutzen, um Erfahrungen zu sammeln.
00:27:10: Alle miteinander die Teilnehmenden und auch die Betriebe mit uns gemeinsam... ...und dass wir immer wieder darauf hingucken was funktioniert einfach gut und von dem was gut funktioniert das Ausbauen.
00:27:21: mehr davon ist etwas nicht funktioniert weniger davon und dann passieren ganz spannende Geschichten.
00:27:28: Hast du gleich eine, die dir einfällt?
00:27:30: Die erzählen möchtest?
00:27:33: Ja, kann ich gerne machen.
00:27:35: Willst du eine Geschichte egal welche oder willst Du eine Geschichte von einer Person mit welchem Spoilern sind?
00:27:39: Die WBS-Geschichten habe ich mir noch aufgehoben.
00:27:43: die Frage aber vielleicht erstmal so die Geschichte und dann können wir zum Thema WBS gerne kommen.
00:27:51: Da muss ich jetzt mal kurz in mich gehen, eine Geschichte... Ach ja!
00:27:56: Ich nehme den Markus der kommt.
00:28:03: Also hat auch die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung besucht.
00:28:07: Und Markus, der fällt mir deswegen ein weil er arbeitet schon seit über zwanzig Jahren am gleichen Arbeitsplatz und deswegen habe ich ihn ausgewählt.
00:28:14: und Markus haben wir ja auch schon während der Schulzeit kennengelernt.
00:28:17: und der Markus war sehr offen für die Berufsfelder und hat sich aber viel dann im Bereich Küche ausprobiert.
00:28:24: und ich fand es wunderbar Weil der Markus war zu Beginn ein sehr schüchterner Jugendlicher, der einen kaum in die Augen schauen konnte und der sehr viel Unterstützung am Anfang gebraucht hat.
00:28:37: Weil er sehr schnell überfordert war hinsichtlich von Umstellungsfähigkeit, Flexibilität.
00:28:44: Und durch die Langzeit-Praktiker ist er immer sicherer geworden oder immer sichererer und hat eben ja von ganz wenigen Aufgaben dann in der Küche mehr Aufgaben.
00:28:54: übernommen und hat dann eben... Das war nicht so einfach, weil der ist untergekommen in einem alten Heim.
00:29:01: Und das Altenheim hatte jetzt auch nicht so viel Geld.
00:29:04: aber weil er so dran geblieben ist und solange in dem Betrieb weiß es im Gelungen auch die Kollegen und die Chefs für sich einzunehmen, weil er ein freundlicher und zuverlässiger Mensch ist, der immer pünktlich war und immer alles gegeben hat, auch wenn's vielleicht anfangs nicht ganz einfach für ihn war.
00:29:20: Und er ist dann übernommen worden und der hat ganz lang erst mal immer so befristete Verträge gehabt, weil das Altenheim auch nie wusste wie kann es da weitergehen.
00:29:30: Wir haben die Finanzierung noch ja mittlerweile ist er natürlich längst entfristet und Markus ist ein toller Typ.
00:29:37: Der ist jetzt schon seit zwanzig Jahren in dem gleichen Altenheim in der Küche und der fällt mir deswegen ein, weil wir haben jetzt zum Beispiel bei Exis das Thema Fördermitgliedschaft in Angriff genommen ist der Markus geworden.
00:29:52: Und das hat mich sehr gerührt, weil ich ihn schon so lange kennen und dass der Markus, der im Bereich Niedriglohn arbeitet letztendlich wie die meisten unserer Tiny-Minten – es sind ja alles ungelernte Kräfte -, dass der dann sagt, ich werde Förder mitgliede und ich nehme zwölf Euro im Monat in die Hand um Exis zu unterstützen.
00:30:10: Hat mir schon ein Tränchen ins Auge gedrückt!
00:30:14: Das fand ich einfach sehr besonders, dass er das gemacht hat.
00:30:18: Und der Markus arbeitet heute sehr selbstständig.
00:30:21: Wir sind da in der Berufsbegleitung so gut wie gar nicht mehr beteiligt, die ersten Jahre waren wir dann auch intensiv dabei.
00:30:28: Das ist mittlerweile ein Selbstläufer geworden und ich finde es eine schöne Geschichte, die auch zeigt dass sowas auch langfristig funktionieren kann.
00:30:38: Viele der Menschen, die wir vermittelt haben das funktioniert wirklich langfristiger.
00:30:42: Nicht bei allen aber bei vielen.
00:30:44: Jetzt so, also ich will von dir keine genauen Statistiken hören.
00:30:47: Aber so ganz grob über den Daumen bepalte wenn du dir die.
00:30:52: Also wir reden jetzt Geht jetzt von aus und Bayern noch von von Sonderschulen oder Förderschulen wie auch immer die jetzt benennen da sind jetzt in der klasse acht oder acht bis zwölf oder mehr drin.
00:31:04: Wie viel von denen kommen dann in diesen Prozess?
00:31:09: des zeigt jetzt mal das.
00:31:10: das erproben ist ja diese praktiker durchzuführen Und wie viele von denen kommen dann tatsächlich auch in eine sozialversicherungspflichtige Anstellung?
00:31:20: Ganz, ganz grob über den Daumen peilt.
00:31:21: Aber dass man, man sagt, ein Uniferevorstand davon hat...
00:31:25: Es ist tatsächlich schwer zu beantworten weil die Jahrgänge unterschiedlich sind und da ja auch schwerstmähfach behinderte Menschen genauso in diesen Klassen sind wie Menschen, die eben weniger Beeinträchtigungen haben.
00:31:37: Von daher kann das jetzt der einen.
00:31:38: in dem einen Jahr können das fünf sein aus einer Klasse, die zu uns kommen.
00:31:42: Im anderen Jahr kann es keiner sein oder nur eine Person.
00:31:45: was ich aber konkret sagen kann wie unsere Vermittlungserfolge sind im Bereich also wir haben den haben in dem Bereich immer über all die Jahre.
00:31:52: Wir machen das.
00:31:53: letztendlich engagieren wir uns im Bereich Übergang Schule Berufszeit Achtundneunzig.
00:31:57: Wir haben immer mehr als Fünfzig Prozent Vermittlungskrote.
00:31:59: Wir hatten auch schon mal ein Jahrgang gehabt da haben wir siebzig Prozent von denen die dann teilgenommen haben Also auch sehr unterschiedlich, aber über fünfzig Prozent waren wir immer.
00:32:10: Und das ist viel?
00:32:12: Das ist, ich
00:32:13: würde
00:32:13: mal sagen, deutschlandweit spitze.
00:32:18: Und jetzt komme ich zu der Frage wie bist du mit dem Wilhelmsbäuchensyndrom in Kontakt getreten?
00:32:26: Das würde mich doch halt sehr interessieren.
00:32:28: Wie waren da die Kontaktaufnahmen?
00:32:31: Die Begleitung?
00:32:32: was waren für dich herausforderungen?
00:32:36: und Ja, einfach deine Entschätzung dazu.
00:32:39: Also die erste Person mit Williams-Bäuden-Syndrom kam tatsächlich über unseren eigenen Elternverein also das am Eltern, die in uns... also als Gesellschaften und den Gesellschaftervereinen eben auch organisiert sind dass sie dann zu uns kamen und haben gesagt, Tochter geht jetzt verlässt demnächst die Schule und könnt ihr da helfen?
00:32:59: Das war so der... der erste Kontakt und das war natürlich auch dann nochmal so eine besondere Aufgabe an der Stelle, weil wir ... Das ist ja quasi meine Arbeitgeberin.
00:33:07: Unsere Arbeitgebertin, die da den Auftrag hatte also auch schon noch ein bisschen nochmal anders als wenn jemand kommt, der jetzt nicht in diesen Doppelfunktionen isst.
00:33:17: Noch mal spezifisch, aber auch nochmal ne andere Dimension von Druck!
00:33:21: Ja tatsächlich, so ist es.
00:33:25: Aber sehr unterstützende Eltern auf jeden Fall an dieser Stelle.
00:33:28: Sehr unterstützend, sehr ressourcenorientierte und auch realistische Eltern wie ich finde.
00:33:34: Und was mir sofort aufgefallen ist bei der Teilnehmerin um die es da ging, ist die große Freundlichkeit Also so eine ganz sympathische junge Frau Die viel lacht, die viel Positivität rüberbringt.
00:33:50: Ich nenne jetzt einfach den Namen Das ist Lisa und Lisa unterstützen wir auch heute noch.
00:33:56: Und die Lisa ist wirklich ein Sonnenschein, das ist mir tatsächlich auch bei den anderen Menschen, die mir begegnet sind, mir persönlich mit Williams-Bäuden-Syndrom immer aufgefallen, dass es erst mal Menschen waren überwiegend nicht alle aber überwiegende mit positiven Energien.
00:34:14: erstmal so beim ersten Eindruck auf jeden Fall.
00:34:19: Wenn wir jetzt bei unserer Lisa bleiben oder bei Lisa bleiben... dann ist schon auch aufgefallen, du hast ja auch nach Herausforderungen gefragt.
00:34:27: Also erstmal so als absolute Stärke die Zuverlässigkeit auf jeden Fall diese hohe Motivation und ein hoher Ausdruck von.
00:34:37: ich will es richtig machen, ich will auch anerkannt sein.
00:34:42: Diese Kommunikationsfähigkeit ist mir aufgefallen und gleichzeitig aber auch dieses ganz große Bedürfnis Routine nach viel Klarheit, nach einem ganz eng abgesteckten Rahmen und ganz klaren Verantwortlichkeiten.
00:35:00: Da war – das hat sich auch bislang immer eigentlich bei all unseren Teilnehmern gezeigt – wenig eigenständiges Planen und vorausschauendes Denken, bei denen Personen bei uns angekommen sind.
00:35:13: Ich will ja nochmal erinnern weil ich keine Generalisierungen mag.
00:35:17: Zu uns kommen ja die Menschen, die besondere Unterstützungsbedarfe haben, die keinen Schulabschluss haben – das gibt ja auch unterschiedliche Ausprägungen.
00:35:26: Aber das waren so die Herausforderungen und von daher immer wenn ich wieder zurückkomme auf ein wichtiges Prinzip des Prinzipentfähigkeiten und Ressourcen zu denken war immer klar.
00:35:35: bei dem Personenkreis geht es viel darum zu schauen wo wird diese Freundlichkeit gebraucht?
00:35:40: Wo wird sie gesehen?
00:35:42: Und die Lisa zum Beispiel, da ist es uns gelungen in einer Klinik.
00:35:48: Die Aufgaben so zu strukturieren dass sie täglich wiederkehren sind und dass Sie zum Beispiel auch panzen.
00:35:54: Andrea darf ich mal kurz zwischenfragen was das für eine Klinikum arbeitet?
00:35:59: Sie arbeiten in einer Reha-Klinik und da kommen europäische Patienten hin.
00:36:04: Sie selbst ist da eingesetzt, in einer Abteilung.
00:36:07: die ist wie so eine Art Fitnessstudio.
00:36:09: Da sind verschiedene Geräte zu finden.
00:36:11: Da findest du zum Beispiel Laufbänder, da findest Du aber genauso Fahrräder, da auch ein Raum mit der Hydrojetmassage.
00:36:19: und das sind wir jetzt im Raum mit dem Lisa am Wirkt.
00:36:22: Und was sie da tut, ist dass ihr die Patienten erstmal freundlich begrüßt.
00:36:26: Da kann sie dann ihre Kompetenz der Freundlichkeit und Höchlichkeit ausspielen.
00:36:30: Dann fragt sich den Patienten wie es ihnen heute geht und bitte die Person sich hinzulegen.
00:36:37: Dann fragt sie welche Stufe der Hydrojet eingestellt werden soll ob eben stärker oder weniger stark oder ganz leicht bei den verschiedenen Körperregionen?
00:36:47: Es hat sie auch gelernt gut einzustellen mit so einem wie bei einer Playstation in so einem Gerät.
00:36:54: Und dann wird die Person eben verabschiedet, sie bleibt in dem Raum, die Lisa geht und in der Zeit wo die Massage läuft widmet sich andere Aufgaben, die klar strukturiert sind.
00:37:07: das sind zum Beispiel kleine Aufräumen arbeiten, kleine Desinfektionsarbeiten dabei.
00:37:12: wenn die Zeit dann abgelaufen ist geht sie wieder in diesen Raum fragt, wie es war?
00:37:16: Wie ist der Person jetzt geht und begleitet die Person wieder aus dem Raum raus.
00:37:21: Und das sind eben diese punktuellen Kontakte und die Lisa ist da perfekt für diese Aufgabe geeignet und bekommt auch gutes Feedback.
00:37:31: Was auch wichtig ist für die Lisa und ich glaube, dass es für den Personenkreis sowieso allgemein auch gültig aus meiner Erfahrung ist.
00:37:37: sie hat eine konkrete Ansprechperson und diese sich jederzeit benden kann wenn sie Fragen hat Und die Ansprechperson guckt auch darauf, dass Lisa sich an ihren Tagesplan hält.
00:37:47: Also sie hat einen Tagesplan, den sie einhalten muss und dem braucht sie auch zur Orientierung, damit sie sich nicht verliert und Dinge vielleicht auch vergisst an der Stelle.
00:37:59: Ja also das ist so ein Beispiel, du hast ja gefragt eine Person, die mir einfällt mit Willims Beuden-Syndrom am Arbeitsplatz, also dieser Klinikarbeitsplatz.
00:38:09: Und den gibt es jetzt mittlerweile auch schon über zehn Jahre?
00:38:12: wenn jetzt sogar fünfzehn, schon ziemlich lange.
00:38:15: Ja toll!
00:38:17: Gibt es noch eine andere Person mit der du dein Kontakt warst?
00:38:19: Mit WBS?
00:38:22: Ja gerade sind wir zum Beispiel in Kontakt das bin ich selbst und dann ist meine Kollegin kann den Vornamen sagen ist der Robin und der Robin ist grade im Kindergarten Und in dem Kindergarden geht's auch darum dass da ne sehr enge Struktur entstanden ist Dass eben der Robin das übernehmen kann von Tee kochen bis Brötchen schmieren oder Broteschmieren und klein machen, Obst schneiden.
00:38:49: Und den Kindern auch ein bisschen helfen beim Anziehen, also Schuhe anziehen und Jacke anziehen
00:38:55: usw.,
00:38:56: solche Dinge.
00:38:57: Da finden gerade tatsächlich auch Gespräche statt wie es da weitergehen kann in diesem Kindergarten.
00:39:03: Das ist auch noch so ein Beispiel.
00:39:06: Ansonsten haben wir schon viel mit alten Menschen probiert.
00:39:12: Förderstätte, wo es eher so darum geht auch mit den alten Menschen zu spielen.
00:39:17: Also Beschäftigungsangebote zum Machen oder Getränke auszuteilen oder die Tische zu decken also alles was so.
00:39:26: das ist unsere Erfahrung.
00:39:27: Alles was so gut zu strukturieren ist was wiederkehrendes Das sind gute Arbeitsfelder für dem Personenkreis.
00:39:34: wir haben wir eben schon über Erfolgsaussichten gesprochen.
00:39:38: Wie ist das dann, wenn so ein Praktikum scheitert?
00:39:41: Was passiert da?
00:39:43: Wird die Person weiter begleitet?
00:39:45: Welche Erfahrungen hast du da?
00:39:47: Was gibst du denn dem Jugendlichen mit?
00:39:49: oder was gibst Du den Familien mit vielleicht auch der Schule?
00:39:54: Also zunächst möchte ich sagen dass das Wort Scheitern in meinem Wortschatz in dem Zusammenhang gar nichts mehr verloren hat weil es ist ein Wort was viel Druck aufbaut.
00:40:03: Scheitern oder nicht scheitern, das heißt ja gut oder schlecht.
00:40:06: Und ich bin eher ein Fan zu sagen lass uns miteinander auf dem Weg machen und lasst uns gemeinsam Erfahrungen machen und aus den Erfahrungen werden wir schlauer und wir werden gute Erfahrungen machten.
00:40:15: Wir werden vielleicht auch Erfahrungen mache die weniger gut sind und dann müssen wir schauen wie gehen wir damit um?
00:40:21: Es kann auch ein gutes Ergebnis sein wenn etwas nicht so gut funktioniert, dass die Person für sich dann entscheidet.
00:40:28: ich möchte jetzt den Prozess nicht fortsetzen.
00:40:30: Ich sehe mich vielleicht doch eher in einer Werkstatt für behinderte Menschen.
00:40:34: Dann bin ich zum Beispiel fein damit wenn die Person damit feind ist.
00:40:38: Wenn die Person aber weitermachen möchte da machen wir auch weiter.
00:40:41: Dann nehmen wir den nächsten Betrieb ins Visier und die nächste Chance und schauen was haben wir im vergangenen Praktikum gelernt?
00:40:49: Wir haben ja Erfahrungen gemacht.
00:40:54: Passend ist, was weniger passend ist.
00:40:56: Wir versuchen dann das passende auszubauen und das weniger passende wegzulassen.
00:41:00: Und es liegt ja auch nicht immer nur an den Menschen mit an den Jugendlichen Sondern es kann ja auch sein dass es betrieblicherseits Nicht zur passung kommt.
00:41:08: also von daher ist eben die frage Also ich bin ein fan die sagt solange wir maßnahmezeit haben Maßnahme Zeit heißt immer so lange die Maßnahme finanziert ist Und solange die Person motiviert ist, an sich zu arbeiten und weiterzumachen, so lange würden wir auch weitermachen.
00:41:25: An der Stelle was no-go's sind in dem Prozess?
00:41:28: Ist natürlich wenn das Praktikum vielleicht beendet werden muss oder wiederholt beendeten muss weil die Zuverlässigkeit oder die Umgangsformen einfach völlig inadequate sind.
00:41:40: Das wären no-gos.
00:41:41: aus meiner Sicht also wenn jemand einfach nicht zuverläßig kommt Da hat kein Arbeitgeber auf Dauer Verständnis, da wird auch das Ziel nicht zu erreichen sein.
00:41:49: Wenn jemand Fehlverhalten zeigt schlimmer Art mit Klauen oder irgendwelchen Übergriffigkeiten dann wird es auch eng und vielleicht noch hat man nochmal eine zweite Chance verdient.
00:42:01: Da bin ich immer Fan von kommt immer drauf an.
00:42:04: also man muss halt immer individuell hinschauen.
00:42:06: aber Ich bin ein eine Person die sagt Es ist macht Sinn den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben mehrere Erfahrungen zu machen.
00:42:16: Und immer wenn was nicht so gut läuft hinzugucken, warum hat es nicht gut geklappt?
00:42:19: Vielleicht kann das in Zukunft ausgeschaltet werden und trotzdem muss man auch realistisch sein.
00:42:24: Am Ende ist irgendwann eine Maßnahmezeit zu Ende und dann ist ein Ergebnis da und dann müssen wir gucken wie gehen wir damit um, wenn wir nicht erfolgreich waren.
00:42:34: Da haben wir aber immer irgendwelche Perspektiven gefunden mit den Jugendlichen die dann in der Regel schon auch stimmig war für sie Eltern und für die Jugendlichen.
00:42:44: Wir sind das sehr kreativ, würde ich mal sagen an der Stelle.
00:42:48: Jetzt hast du schon gesagt, die Dauer der Unterstützung eine Doppelfrage A wie lange ist die Dauhr?
00:42:55: Und B ist jetzt einmal die Frage der Finanzierung.
00:42:57: Also müssen die Familien quasi eure Dienstleistung bezahlen.
00:43:02: oder wie ist das geregelt?
00:43:05: Nein also für die Familien kostet es überhaupt nichts.
00:43:08: niemand muss da was bezahlen.
00:43:10: ist Aufgabe der Kostenträger das zu bezahlen.
00:43:13: Bei uns ist das eben finanziert von verschiedenen Stellen, das ist jetzt Bayern spezifisch dann natürlich bei uns wird es finanzieren von der Agentur für Arbeit vom Inklusionsamt und teilweise auch vom Schulamt bzw.
00:43:26: vom entsprechenden Ministerium hier in Bayern.
00:43:28: aber das gibt in allen Bundesländern oder in fast allen Bundes Ländern gibt's verschiedene Projekte die unterschiedlich finanzierten sind.
00:43:34: Auch bei euch in Sachsen gibts ja im Übergangsschuleberuf einem Projekt Da bin ich aber jetzt nicht so firm, dass ich da Auskunft geben könnte.
00:43:42: Da habt ihr eure Fachleute gerade bei den IFDs die sich sehr gut auskennen.
00:43:48: Das war jetzt so die Frage was es kostet.
00:43:51: und dann hast du noch gefragt nach der Dauer.
00:43:53: Bei unserem Bayerischen Projekt haben wir grundsätzlich erstmal drei Jahre Zeit in Summe auf das Ziel sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hinzuarbeiten weil wenn Du Dich erinnerst war das ja so Wir fangen in der elften Klasse an können in der zwölften Klasse fortsetzen und dann haben wir noch ein nachschulisches Jahr, sodass es drei Jahre sind.
00:44:14: Wenn wir da nicht zum Erfolg kommen, dann haben wie bei Exis noch andere Maßnahmen mit denen man das Thema weiterverfolgen kann.
00:44:20: Ich habe letztendlich eine Person gehabt die wäre eigentlich auch noch ein schönes Fallbeispiel.
00:44:26: Da haben wir... Mit der Person haben wir fünf Jahre gearbeitet und jetzt hat er einen unbefristeten Vertrag Und der arbeitet zum Beispiel auf einer Demenzstation.
00:44:34: Das ist jetzt niemand mit Willemst-Feuerin-Zyndrom, sondern einfach eine gravierende kognitiven Beeinträchtigung.
00:44:40: Aber wir sind fünf Jahre lang dran geblieben und der hat viel erlebt, viele betriebliche Praktiker, der junge Mann.
00:44:50: seinen Wunsch und auch der Eltern war aber immer weiter hintran zu bleiben.
00:44:53: Und solange die weitertran bleiben wollten und wir gesehen haben, er gibt's seinem Bestes, haben wir weitergemacht.
00:44:58: Wir waren dann erfolgreich nach fünf Jahren.
00:45:00: Haben wir es am Wuh so lange... Aber ja, wir haben halt nicht aufgegeben und das zeichnet uns denke ich auch ein Stück weit aus.
00:45:07: Nicht aufzugeben, dran zu bleiben weil es ist ja schon viel Glück.
00:45:12: dabei kann man ja schon auch sagen.
00:45:14: So richtig Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Menschen zusammenzutreffen da gehört auch das berühmte Glück dazu.
00:45:23: Nicht nur die Strategie.
00:45:24: Die Strategie wird es doch halten!
00:45:28: In einer der früheren Folgen war hier Torben zu Gast aus Bremen mit seiner Familie und die hatte so im Rückblick einen Übergang von der Schule ins Arbeitsleben, dass er erst in einer WFB war.
00:45:44: Dann in so ausgelagerten Arbeitsplätzen.
00:45:47: dann hat er das eine Weile probiert und dann ist er wieder in der WFb gelandet und es hat man davon da aus wieder neuen Versuch unternommen in so ausgeglittert zu arbeiten sodass man sagen kann wie du es schon beschrieben hast so ne Wegstrecke Es gibt, wo man mal vielleicht auch die WFB ja braucht als ein Ort, um vielleicht mal Kräfte zu tanken oder sich neu zu orientieren.
00:46:11: Manche bleiben dauerhaft in der Werkstatt.
00:46:15: verbindete und jetzt erlebe ich häufig Diskussionen sowohl im Fach- als auch mit Untereltern, die von Anfang an doch sehr negativ einstellt sind gegenüber WFBS.
00:46:28: Ich selber habe acht Jahre in der WFB gearbeitet und könnte dazu viel sagen, im Guten wie im Schlechten.
00:46:36: Wie schätzt du es denn ein?
00:46:38: Eine Beschäftigung in der FB?
00:46:41: Ja!
00:46:42: Und da möchte ich auch gleich dazu sagen das ist nicht für jeden möglich.
00:46:45: Und ich möchte auch gerne Planze brechen für die WFBMs weil ich finde dass die allermeisten WFMs eine wunderbare Arbeit machen Weil in Anbetracht dessen, was in Deutschland alles passiert ist.
00:46:56: Ich mache den Job ja jetzt fast seit dreißig Jahren und durfte da auch viel mitgestalten und mit viel mitentwickeln.
00:47:02: Und dank mir und anderen Wegbereitern sind ja viele Angebote außerhalb der WFBMs entstanden.
00:47:09: wo ich denke früher waren die Menschen in den WFBMs heute werden sie vorher quasi schon abgeholt und kommen gar nicht mehr in die WF BM.
00:47:17: also das muss man ja auch sehen dass da viel passiert ist und die Menschen die heutzutage in die wfbm kommen Das sind wirklich Menschen, die sehr beeinträchtigt sind.
00:47:27: Das ist meine Erfahrung und das hat sich verändert.
00:47:29: Früher, wenn ich in WFBMs gegangen bin, habe ich gedacht ja da fliegt auch gleich wieder Potenzial hart.
00:47:35: Es ist heute schwieriger schon allein verhaltensbedingt.
00:47:39: also da sind viele Menschen, wie Verhaltensbedingt einfach einen höheren Unterstützungsbedarf haben.
00:47:44: Dann gibt es Werkstätten, die machen vorbildliche Arbeit auf was das Thema Inklusion den allgemeinen Arbeitsmarkt anbelangt bis dahin auch in Richtung Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und als Zwischenstufe kann auch sein oder auch dauerhaft das Thema Werkstatt außen Arbeitsplätze.
00:48:01: Also von daher will ich Eltern da einfach auch vielleicht ein bisschen Mut machen, wichtig ist denke ich dass man sich die Werkstatte gut anschaut und dass man dann genau diese Fragen stellt welche Angebote habt ihr denn für unseren Jugendlichen in Bezug auf wie arbeitet ihr mit der Arbeitswelt zusammen?
00:48:19: Es geht von, dass die Projekten haben in den Firmen das die Außenarbeitsplätze haben bis hin.
00:48:25: Dass sie ins Budget für Arbeit vermitteln oder in reguläre Arbeit.
00:48:29: also es geht erst mal darum nicht pauschal zu verurteilen da will ich einfach eine Lanze für brechen sondern sich die Einrichtungen individuell anzuschauen die Fragen zu stellen auf dies einen ankommt und sich dann ein eine Meinung bilden.
00:48:44: Das ist so meine Erfahrung, dass man damit gut fährt und ich selbst bin ja auch Trainerin für Fachkräfte in Werkstätten.
00:48:50: Ich habe im Laufe meiner über-fünfundzwanzigjährigen Trainerlaufbahn so viele Menschen, so viele engagierte Menschen aus Werkstädten für behinderte Menschen kennengelernt und Erfolgsgeschichten das das Urteil die WFBM ist schlecht einfach dem überhaupt nicht gerecht wird.
00:49:07: Jetzt hast du schon angedeutet?
00:49:08: Du bist ja wirklich schon lange im Geschäft in diesem Speziellen.
00:49:13: Wenn du jetzt so zurückblickst, was sind aus deiner Sicht so ganz zentrale Dinge die sich sehr positiv entwickelt haben?
00:49:24: Aus deiner sicht wo hat sich zu wenig entwickelt?
00:49:27: und vielleicht schon dann der blick voraus?
00:49:30: Wo siehst du so die großen themen wie jetzt anstehen oder für die zukunft Was ich verändern sollte müsste?
00:49:38: Ja, wenn ich zurückblicke dann ist unheimlich viel passiert.
00:49:42: Ich erinnere mich noch als ich angefangen habe.
00:49:44: da wurde ich teilweise sogar beschimpft dass die Arbeit die ich tu verantwortungslos sei und das die Menschen nicht bestehen können auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, dass sie überfordert werden, dass die krank werden, Wenn ich damals Fortbildungen gemacht habe, musste ich immer mindestens zwei drei Personen in den Fortbildungsjahren mit immensen Widerstand, die ich aber nach zwei drei Tagen zum Glück auflösen konnte.
00:50:10: Die dann Lust auf das Thema hatten.
00:50:13: und heute ist es so selbstverständlich.
00:50:15: Heute stellt es keiner mehr in Frage dass Menschen mit den besonderen Unterstützungsbedarfen auch außerhalb von BFBMs arbeiten können, dass sie im Übergang Schule berufen in der Regel gut begleitet werden.
00:50:29: Das ist Mainstream geworden und das freut mich total.
00:50:32: Gleichzeitig bin ich oft auch ein bisschen ungeduldig gewesen, und bin es auch heute noch weil wenn man sich natürlich die Fallzahlen anschaut dann sind sie zwar ein bisschen nach oben gegangen aber die lassen immer noch zu wünschen übrig.
00:50:43: also ich finde dass das Thema... Es ist wichtig dass das thema weiter ausgebaut wird.
00:50:49: da sind auch erste Schritte passiert Jetzt dieses Jahr.
00:50:54: es gibt ja ein neues Fachkonzept, Eingangsverfahren, Berufsbildungsbereich der Agentur für Arbeit wo der Fokus auch nochmal mehr auf diese Thema Übergänge gerichtet hat.
00:51:02: Nicht in
00:51:03: Bayern oder ganz Deutschland?
00:51:04: Ganz Deutschland, das gilt Flächendeckend.
00:51:06: Das ganze Agentur Für Arbeit ist eine Bundesbehörde, das geht flächendecken.
00:51:11: Ich bin natürlich total froh dass wir das Thema unterstützte Beschäftigung im Jahr zwei tausend acht ins Gesetz bringen konnten.
00:51:17: da hatten wir auch einen Anteil dran.
00:51:20: Kannst
00:51:20: du ganz kurz etwas sagen, was versteht man darunter?
00:51:23: Die unterstützte Beschäftigung ist eine Maßnahme der Agentur für Arbeit beziehungsweise es eigentlich eine gekoppelte Maßnahme die aus zwei Phasen besteht.
00:51:32: Die eine Phase ist die individuelle betriebliche Qualifizierung, die hin führt zum sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz für den Personenkreis und die zweite Phase ist Berufsbegleitung also die berufliche Sicherung wenn Arbeitsplätze erreicht sind.
00:51:47: Und mit dieser Maßnahme konnten wir so diesen Graben schließen für die Personen, die für die Werkstatt für behinderte Menschen zu stark waren und sind.
00:51:58: Aber für den allgemeinen Arbeitsmarkt noch zu schwach.
00:52:01: Von daher ist es jetzt eine bundesweite Maßnahme, die vorgelagert ist einer Werkstatte für Behinderte Menschen wenn eben die Prognose so ist dass das Ziel einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung erreicht werden kann.
00:52:14: Und das ist auch eine Entwicklung, die einfach absolut zu begrüßen ist.
00:52:18: Also dass auch viel passiert – ich könnte noch ganz viel aufzählen was da alles passiert ist in dieser Zeit – also meiner Meinung nach haben wir einen gesetzlichen Rahmen der ganz viel möglich macht wenn man es möglich machen will und wenn er weiß wie man's zu ermöglichen hat und mit den richtigen Stellen kooperiert, wenn man sich da gut auskennt.
00:52:38: Du hast dann auch gefragt, so einen Blick in die Zukunft.
00:52:41: Was ich mir da, was ich mir wünschen würde?
00:52:44: Also natürlich würde ich mir wünschen dass noch viel mehr Menschen die Möglichkeit bekommen mit einer guten Bekleidung in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt zu werden oder wenn sie in Werkstätten sind auch mehr draußen noch zu arbeiten vielleicht auch als Übergangsgeschichte, als Werkstatt Außenarbeitsplatz und das immer wieder auch geprüft wird kann da eine reguläre Beschäftigung werden.
00:53:04: Ich würde mir wünsche Das Budget für Arbeit als Instrument genutzt wird, weil das wirklich ein sehr gutes Instrument ist.
00:53:12: Für den Personenkreis, der eben von den Kompetenzen her ja schwächer ist oder mehr Unterstützungsbedarf hat wenn man weiß dass es einen Lohnkostenzuschuss von bis zu seventy fünf Prozent dauerhaft geben kann dann heißt es im Umkehrschluss, dass meine Arbeitsleistung so um die fünfundzwanzig Prozent liegen kann.
00:53:33: Das macht natürlich auch viel möglich.
00:53:35: Und was ich mir tatsächlich auch sehr wünschen würde für die Personen, die in den Werkstätten sind, dass eben da das, dass die Reform der Entgelte, dass sie vorangeht und dass die Menschen einfach auch ja von, dass da etwas gefunden wird damit weniger Willkür bei der Bezahlung da ist sondern mehr Regelungen weil ich finde es ehrlich gesagt unsäglich wir haben überall Tarifpartner und in dem Bereich wird selber entschieden innerhalb einer Organisation, wer wird wie eingruppiert.
00:54:04: Ja das ist finde ich unbefriedigend für alle.
00:54:06: da wünsche ich mir mehr Transparenz, dass die Arbeit, die die Menschen leisten mit ihrem Können einfach auch von der Honorierung mehr gesehen wird und es wäre eigentlich ganz einfach schon möglich indem man eben Finanzströme umlegt.
00:54:24: also Aus meiner einfachen Perspektive, aber ich natürlich weiß nicht dass da Juristerei dranhängt und Gesetze nicht so einfach sind.
00:54:31: Und vieles dran hängt.
00:54:33: Aber ich glaube das wäre ein gutes Signal wenn man, wenn das gelinge, dann eine transparentere Bezahlung erfolgen würde und eine bessere Bezahlung für die Menschen.
00:54:45: Das ist auch zur Anerkennung ihrer Leistungen.
00:54:48: Jetzt hast du vorhin also am Eingang des Gesprächslächen privaten oder in persönlichen Bezug hergestellt zu deinen Geschwistern.
00:54:56: Das macht mich, hat mich doch jetzt neugierig gemacht.
00:55:00: Kannst du da vielleicht etwas auch noch mal zu sagen?
00:55:03: Also vielleicht jetzt vermute ich jetzt mal ja, du bist ja als Geschwisters Kind mitgewachsen.
00:55:09: Welche Perspektiven hast du da jetzt eingenommen im Laufe deines Lebens die sich verändert haben?
00:55:14: Jetzt in Bezug auf Arbeit vor allem!
00:55:17: Was ich spannend finde, dass in Deutschland natürlich auch das Erhilfesystem sehr stark gekoppelt ist an irgendwelchen Anerkennungen.
00:55:23: Also man muss anerkannt schwerbehindert sein um zum Beispiel Berufsbegleitung zu bekommen und Leistung des Inklusionsamts zu bekommen.
00:55:33: Das finde ich interessant weil für mich waren meine Geschwister nie irgendwie schwer behindert.
00:55:38: Ich kannte das Wort früher glaube ich gar nicht.
00:55:41: Die waren halt einfach wie sie sind.
00:55:43: Und ich würde mir an der Stelle einfach auch wünschen, dass man sich mehr ausrichtet an den individuellen Unterstützungsbedarfen.
00:55:50: Die Menschen haben und weniger an irgendwelchen Stempeln, die es braucht... ...die man zu erfüllen hat.
00:55:56: Das ist so eine Lehre, die ich hier aus dem Ganzen habe.
00:55:59: Und dann auch ne Lehre!
00:56:00: Und das ist eben auch das Dilemma.
00:56:01: Man bekommt halt nur Unterstützung wenn man diese Stempel hat.
00:56:05: Also meine Geschwister haben diese Unterstützung zum Beispiel nicht erfahren weil sie diesen Stempelt nicht hatten.
00:56:12: Ich hatte zum Beispiel eine Schwester, die in der WFBM war und sie aus eigener Kraft sich daraus entwickelt hat.
00:56:18: Aber sie selber hat es dann getan.
00:56:20: Keiner hat sich da innerhalb der Organisation damals darum gekümmert – das ist schon ewig her, schon über vierzig Jahre her!
00:56:29: Aber sie hat sich auf den Weg gemacht und das fand ich auch nochmal ganz beachtlich, dass Sie das gemacht haben.
00:56:35: Das ist ja auch gelungen.
00:56:36: Sie hat einen Arbeitsplatz gefunden Aber sie hat keinerlei Unterstützung bekommen.
00:56:40: Und das hat sich zum Glück ja verändert, also da gibt es ja heute Programme an der Stelle und ich glaube eben auch was ich auch dabei so für mich reflektiert habe ist so... Es geht jetzt nochmal ganz weiter dass jede Familie eigentlich zu Angebunden sein sollte, dass es Unterstützung gibt im Rahmen.
00:57:01: Ich bin ein Fan von Quartiersmanagement zum Beispiel.
00:57:04: Ich würde mir wünschen, dass in jeder Stadt Quartiere gibt, die irgendwie so der Anlaufstellen sind.
00:57:09: Alles aus einer Hand und dass man da auch Vertrauen hat und das da geguckt wird.
00:57:14: wer braucht eigentlich was?
00:57:16: Und wann würde ich mir sehr wünschen weil ich glaube dann mehr ist in der Gesellschaft insgesamt besser und Menschen hätten mehr Chancen.
00:57:22: Das würde mich sehr freuen aber das Brett ist sehr dick.
00:57:26: Mir persönlich reichen schon meine dicken Bretter durch immer zu vorn haben.
00:57:31: Es war jetzt schon die Wunschfrage, wo du einen Koffer voll mit einer Million hinpacken würdest.
00:57:36: Hast du dir das schon beantwortet?
00:57:37: im Prinzip?
00:57:38: Eigentlich
00:57:38: ja!
00:57:39: Wenn ich jetzt so... Ja doch, das stimmt.
00:57:42: Ich würde mir sowas wünschen.
00:57:44: Ich werde mir Abbau von Bürokratie wünscht.
00:57:46: Das ging ja sogar ohne Geld noch und dann würde ich mir so... Ich würde mich eine Gesellschaft wünschnen, die aufeinander achtet und die auf einander Rücksicht nimmt.
00:57:59: Und dass es da eben Menschen gibt, die da unterstützen Und das müssen nicht nur bezahlte Kräfte sein.
00:58:04: Das dürfen gerne auch Menschen sein, die es auch ehrenamtlich machen wenn sie sich da Bock drauf haben.
00:58:11: Ja, das finde ich schön.
00:58:12: Ein besseres Miteinander wo jeder und jede gesehen wird.
00:58:17: Andréa, gäbe ist ein besseres Schlusswort?
00:58:21: Nein!
00:58:23: Deswegen lassen wir jetzt so stehen.
00:58:24: Ich danke dir ganz herzlich dafür dass du die Zeit genommen hast.
00:58:28: wünschst ihr noch einen schönen Tag, eine schöne Woche.
00:58:32: Eine schöne Restzeit, was du immer du tust.
00:58:34: Wünsch dir und euch ganz viel Erfolg weiterhin bei der Arbeit und viel Lebensfreude!
00:58:38: Und bis bald.
00:58:40: und danke!
00:58:41: Vielen Dank lieber Ingolf und auch dir.
00:58:43: Also nochmal ganz herzliches Danke.
00:58:44: Du hast es mir ganz einfach gemacht hier im Podcast.
00:58:46: Ich fand's schön.
00:58:48: Ich fands inspirierend.
00:58:49: Ich wusste ja vorher nicht, was ich hier alles erzähle... ...und ich bin schon sehr gespannt, wie es dann ankommt.
00:58:56: Danke!
00:58:57: Tschüss!
00:59:08: Mehr als freundlich!
00:59:10: Der Podcast zum Williams-Beuren-Syndrom mit Prof.
00:59:14: Ingolf Prosetski.
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